Der MyLogoWaffel-Konfigurator nimmt ein hochgeladenes Logo und macht daraus eine fräsbare Vorlage für eine Waffelbackplatte. Zwischen „sieht am Bildschirm gut aus" und „lässt sich in Metall fräsen" liegt mehr Bildverarbeitung, als man denkt.
Erst binarisieren, dann vektorisieren
Ein Logo kommt als beliebiges Bild — Farbverläufe, Anti-Aliasing, JPEG-Artefakte. Die Fräse kennt nur „Material weg" oder „Material bleibt". Also reduziert man das Bild zuerst auf Schwarz/Weiß über einen Schwellwert, bevor irgendetwas in Vektoren übersetzt wird. Der Schwellwert ist dabei kein Detail, sondern die Hauptentscheidung.
Warum 1 mm viel ist
Am Monitor wirkt eine feine Linie elegant. Auf einer Waffelplatte ist eine 1 mm breite Struktur schon grenzwertig: zu schmal, und der Fräser kommt nicht sauber durch — oder das Detail bricht im Betrieb. Es lohnt sich, eine Mindest-Strukturbreite zu erzwingen und dünne Linien entweder zu verstärken oder zu verwerfen.
- Schwellwert konfigurierbar machen — ein Wert passt nicht für jedes Logo
- Mindest-Strukturbreite erzwingen, sonst wird es unfräsbar
- Kleine Inseln und Löcher filtern, bevor sie zum Werkzeugproblem werden
Vorschau ehrlich halten
Die wichtigste UX-Entscheidung: die Vorschau zeigt das binarisierte, fräsbare Ergebnis — nicht das schöne Original. Nutzer sollen sehen, was tatsächlich entsteht, und den Schwellwert anpassen können, bis es passt. Ein bisschen Geometrie, ein bisschen Bildverarbeitung, sehr viele Waffeln.